Pelletsfeuerungsanlagen werden als relativ positiv bewertet, was deren Umweltverträglichkeit angeht. Mit jeder Weiterentwicklung der verwandten Techniken bei der Verbrennung sowie bei der Qualität des Brennstoffes, wird der umweltschädliche Ausstoß dieser Anlagen noch weiter reduziert.
Grundsätzlich gilt, dass Holzpellets ein CO⊃2-neutraler Brennstoff sind, denn bei der Verbrennung von Holz wird lediglich das CO⊃2 freigesetzt, welches im Holz zuvor bei dessen Wachstum gebunden wurde. Auch wenn man, um genauer zu sein, die CO⊃2-Freisetzungen aus Forstwirtschaft, Transport und Herstellung einberechnet, kommen Holzpellets noch sehr gut weg, was das CO⊃2-Äquivalent angeht. Die Werte von Heizöl oder Erdgas liegen ca. acht- bis zehnmal so hoch.
Die Entstehung von Schwefeloxid (SO⊃2) wird laut GEMIS (Globales Emissions-Modell Integrierter Systeme des Öko-Instituts) auf 0,53 g/kWh festgesetzt. Bei Heizöl liegt der Wert bei 0,73 und bei Erdgas bei 0,18 g/kWh.
Was zur Zeit in aller Mund ist und viele Fragen aufwirft, ist die Feinstaubdiskussion. Hier zunächst zur Definition: Als Feinstaub bezeichnet man Staub mit einer Teilchengröße von weniger als 10 µm.
Je nach Anlage erreichen Pelletsheizungen Werte zwischen 4 und 8 mg je MJ Wärmemenge. Im Vergleich dazu liegt der Wert von Stückholzkesseln bei ca. 90 mg/MJ und bei Ölheizungen um die 3 mg/MJ.
Der Unterschied zu Heiz- bzw. Dieselöl liegt jedoch in der Schädlichkeit des Feinstaubes. Und so sind die Feinstäube aus der Holzfeuerung um etwa das fünffache weniger schädlich als die Feinstäube, die bei der Verbrennung von Heizöl oder Dieselöl entstehen.




